Berlinale 2020 – First Cow

© Allyson Riggs

Mit Countryklängen und in quadratischem Format sehe ich hier einen ungewöhnlichen Western. 
Sehr langsam erzählt, macht er mich zwischendurch hin und wieder müde, entschleunigt aber auch wunderbar.Mit einer Kuh, Gebäck und zwei empfindsamen Männern, ist der Film voller Gleichnissen und nimmt durchgängig Bezug auf die gegenwärtige Realität.
Auf den ersten Blick finde ich Kapitalismuskritik, Aufforderung nach Wertschätzung unserer Ressourcen und den Wunsch nach mehr Zwischenmenschlichkeit.
Wenn man es schafft sich auf dieses langsam Erzähltempo einzulassen entdeckt man viel und wird im Nachgrübeln bestimmt noch mehr entdecken.

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