Berlinale 2020 – Persian Lessons

© HYPE FILM

Thema dieses Films ist die Geschichte eines Juden, der ein Durchgangslager aufgrund einer Lüge überlebt. Basierend auf wahren Begebenheiten und mit Blick auf die aktuellen Ereignisse, sollten solche Geschichten immer wieder erzählt werden.
Doppeldeutig, ironisch und mit Witz, ja auch das ist möglich, bin ich Dank eindringlicher Musik sofort im grausamen Geschehen. Ein Jude, der behauptet Perser zu sein, steht vor der fast unmöglichen Aufgabe eine neue Sprache zu erfinden, diese als Farsi auszugeben. Ich fiebere die ganze Zeit mit ihm.
Das Spiel der Hauptdarsteller ist überzeugend und eindringlich. Lars Eidinger beweist hier einmal mehr, dass er ein großer Darsteller ist.
Die Insassen bleiben viele und vor allem Listen, aus diesen Listen formt der vermeintliche Perser seine erfundene Sprache und ist am Ende in der Lage über 2000 Opfer namentlich zu nennen.
Konventionell erzählt, vielleicht kein herausragender Film, aber doch unbedingt sehenswert. 

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