Berlinale 2017 – Wettbewerb

On Testről és lélekről – On Body and Soul

So der erste Film, der nun ins Rennen um den Bären geht.

Dieser Film beginnt mit wunderschönstem Winterbild mit Wild, eine Symbolik, die durch den ganzen Film zieht. Dann geht es auf einen Schlachthof. Die langen Einstellungen auf das Alltagsgeschehen in Großaufnahme, lassen mich kurzzeitig zum entschlossenen Vegetarier werden. Schnell wird mir klar, hier geht es um Zwischenmenschliches und ich werde wohl einige Bilder aushalten müssen, das ist machbar. Ich brauche ein wenig, um zu den Figuren zu gelangen, zu langatmig finde ich den Einstieg. Die junge Frau mit der offensichtlichen Verhaltensstörung und der körperlich eingeschränkte Ältere Mann. Drumherum einige Figuren und Szenen die zum Schmunzeln und menschenfreundlich sind. Es ist eine zaghafte, aberwitzige Annäherung zwischen den Hauptfiguren. Ich lasse mich darauf ein, obwohl ich einiges zu konstruiert und gewollt finde. Doch das Ende versöhnt mich und ich gehe mit einem wohligen Gefühl im Herzen.

Einzig zwei Dinge stören mich durchweg. Warum ist der Mann so alt und die Frau so sehr jung? Und ihre Haarfrisur ist einfach nur unordentlich und passt überhaupt nicht zu ihrem Charakter. Eine schöne Frau kann man sicher auch mit anderen Tricks weniger attraktiv machen.

Eine Hommage an das Miteinander, das Zusammen sein.

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