Berlinale 2017 – Wettbewerb

Pokot – Spoor

Mit Orchester und weitläufigen Landschaftsaufnahmen beginnt dieser Film eher wie ein Monumentalfilm, was er absolut nicht ist. Dieser Film lässt sich so gar nicht einordnen. Thematisch entspricht er eher einem Ökothriller, gespickt mit Esotherik und gewagten Themen, wie z.B. Selbstjustiz und Jagdverbot.

In wunderschönster Landschaft, in wechselnden Jahreszeiten lerne ich eine vermeintlich in sich ruhende, kauzige, liebe, ältere Dame kennen. Während des Films schwanke ich hin und her, ob sie gute Märchenfee oder knarzige Hexe ist. Auch ihr werden sonderbare Figuren an die Seite gestellt. Das erste Drittel denke ich noch immer, das kann ein guter, ungewöhnlicher Film sein. Leider werde ich meiner Fantasie beraubt und die Geschehnisse werden unglaubwürdig und platt aufgelöst.
Jetzt bin ich verärgert, was war das?

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